Onlineshop Checkliste 2021

Onlineshop Checkliste 2021

Letzte Bearbeitung: 7. April 2021 | Christoph Hofer

Onlineshop Checkliste – Schritte bis zum eigenen Onlineshop

Onlineshop rund um die Uhr eimkaufen

Unsere Kundenprojekte zeigen uns immer wieder, dass im Vorfeld Vieles bei einem neuen Onlineshop noch nicht bedacht wurde.

Das klingt jetzt zwar wie ein Vorwurf, soll jedoch auf keinen Fall einer sein. Woher sollen Sie diese Punkte wissen? Sie haben noch keinen Webshop zuvor betrieben. Aus diesem Grund beraten wir Unternehmen im Aufbau, in der Umsetzung und im Betrieb eines Online-Shops. Wir k√∂nnen Ihnen bestimmte Arbeit abnehmen, doch gewisse Aufgaben m√ľssen Sie dennoch selbst erledigen.

Lesezeit: 11 Minuten

Wir haben f√ľr Sie im Vorfeld eine Checkliste entworfen, an die Sie sich orientieren k√∂nnen. Sie beinhaltet jene wichtigen Punkte, die wir oftmals als m√∂gliche „Stolpersteine“ erkannt und bei Kunden miterlebt haben:

  • Produkt und Zielgruppe
  • Domain www.meinwebshop.at
  • Shopsystem
  • Zahlungsmittel und Zahlungsdiensteanbeiter
  • Versandpartner
  • Logistik
  • Marketing und Onlinemarketing
  • Zeit

Als Full Service Internetagentur plaudern in dieser Onlineshop Checkliste etwas aus dem „N√§hk√§stchen“ und hoffen, Ihnen bereits vor dem eigentlichen Start einen ersten √úberblick geben zu k√∂nnen.

Produkte und Zielgruppe f√ľr den Onlineshop

Alles beginnt mit dem Produkt bzw. dem Sortiment, das Sie im Webshop vertreiben wollen. Wenn Sie Dienstleister sind, ersetzen Sie das Produkt durch Ihre Dienstleistung, nehmen Sie ein Produkt auf oder kreieren Sie aus Ihrer Dienstleistung Рsofern möglich Рein neues Produkt.

  • Was wollen Sie verkaufen? Was ist Ihr Produkt?
  • Wer ist Ihr Kunde?
  • Welches Bed√ľrfnis erf√ľllt Ihr Produkt?
  • Um welchen Preis wollen und k√∂nnen Sie Ihr Produkt verkaufen?

Sind die ersten Fragen rund um das Produkt und Ihre Zielgruppe geklärt, sollten Sie sich bereits weitere Gedanken um Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung machen.

  • Erstellen Sie individuelle eigene Beschreibungen und Texte!
  • Starten Sie mit den ausgew√§hlten Produkten in eine Nische?
  • Oder bieten Sie eine breite Auswahl in Ihrem Sortiment an?

Bedenken Sie, wenn Sie mit einem breiten Sortiment starten, ben√∂tigen Sie dementsprechend mehr Daten f√ľr Ihren Webshop. Ihre Kunden m√∂chten f√ľr jedes Produkt allgemeine und detaillierte Informationen erhalten. Darunter z√§hlen:

  • Produktbezeichnung / Produktname
  • Kurzbeschreibung, um Produkt „schnell“ zu erkl√§ren
  • Langtext, um Details zu beschreiben
  • Abmessungen wie Gr√∂√üe, Gewicht und Beschaffenheit des Produkts

Versuchen Sie, die Produktabmessungen von Beginn an zu erfassen und m√∂glichst genau einzugeben. Sie k√∂nnen sich zu einem sp√§teren Zeitpunkt einiges an Arbeit ersparen. Wenn Ihr Verkauf im Internet w√§chst und Sie diverse Optimierungen durchf√ľhren m√∂chten, besitzen Sie bereits die notwendigen Details. Denn beispielsweise wenige Gramm k√∂nnen eine andere Gewichtsklasse und einen Versandpreis bedeuten.

Das Produkt ist nichts ohne Ihre Zielgruppe. Die Aussage „Jeder ist unser Kunde.“ bedeutet zumeist „Keiner ist unser Kunde!“. Die Frage der Zielgruppe sollte gut erarbeitet werden, da viele weitere Ma√ünahmen rund um den Webshop Sie wieder zu dieser Frage zur√ľckleiten werden.

Befragen Sie Freunde und Bekannte, ob sie um den Preis X Interesse am Produkt haben, und sagen Sie dazu, Sie h√§tten das Produkt bereits zum Verkauf verf√ľgbar.

  • Wie reagieren die befragten Personen?
  • Wollen sie das Produkt kaufen?
  • Was hindert den potentiellen Kunden daran, das Produkt sofort zu erwerben?
  • Ist die befragte Person Teil der Zielgruppe?

Sie k√∂nnen damit herausfinden, ob Kunden das Produkt um den angesetzten Preis kaufen w√ľrden und k√∂nnen zugleich die Zielgruppe bestimmen. Sind bereits Kunden vorhanden, analysieren Sie die Kunden und vergleichen diese mit den potentiellen K√§ufern aus Ihrer kleinen Befragung.

  • Haben Sie Ihre Zielgruppe identifizieren k√∂nnen?
  • M√ľssen Sie noch Preisanpassungen nach oben oder nach unten durchf√ľhren?
  • Welche Gr√ľnde bewegen die Personen zum Kauf?
  • Welche Gr√ľnde sprechen gegen einen Kauf?

Konnten Sie alle Fragen rund um Ihr Produkt und Ihre Zielgruppe kl√§ren? Wenn ja, sehr gut! Wenn nein, dann versuchen Sie zuerst diesen Punkt gut abzukl√§ren, bevor Sie mit den weiteren Punkten durchstarten. Das gilt auch f√ľr die nachfolgenden Punkte ūüôā

Domain f√ľr den Zugriff auf Ihren Onlineshop

Ihr Webshop wird √ľber eine Domain – Internetadresse – erreicht, wie z.B. www.ihr-shop.at, www.mein-produkt.at oder www.dienstleistung.at. Anhand eines Beispiels erkl√§ren Wir Ihnen zus√§tzlich die Wahl der richtigen Domain.

Unserer Meinung haben alle Adressen ein paar wichtige Punkte gemeinsam.

  • L√§nderkennung, wie z.B. .at oder .de, besonders wichtig, wenn Sie national in einem bestimmten Land Ihr Produkt vertreiben wollen. Sie k√∂nnen z.B. auch www.ihrprodukt.at und www.ihrprodukt.de gleichzeitig verwenden. Sie sind nicht nur auf eine Domain eingeschr√§nkt.
  • Produktname oder Dienstleistung in der Domain, um bereits von Beginn an einen kleinen Vorteil in der Suchmaschinenoptimierung zu besitzen.
  • „In der K√ľrze liegt die W√ľrze“, da www.mein-produkt-mit-vielen-vorteilen-nicht-so-leicht-zu-merken-ist.at (nun gut, etwas √ľbertrieben, aber wir hoffen, Sie wissen, was wir damit meinen).

Recherchieren Sie, wie Ihre Kunden Ihre Produkt suchen. Sie k√∂nnen sich Begriffe notieren, mit denen Sie Kunden konfrontieren und DAS Produkt beschreiben. Sehr oft kommen Begriffe vor, auf die Sie selbst nie gekommen w√§ren. Suchen Sie nach diesen Begriffen im Internet und verschaffen Sie sich dabei einen √úberblick √ľber Ihre Konkurrenz. Es gibt Tools – wie z.B. den Google Keyword Planner – , mit denen Sie auch das Suchaufkommen im Internet analysieren k√∂nnen. Je √∂fter Ihr Begriff – auch Keyword genannt – gesucht wird, und je niedriger die Konkurrenz ist, desto besser ist Ihre Chance, Ihr Produkt zu positionieren.

Wir empfehlen:

  • Fokussieren Sie Ihren Online-Shop auf bestimmte Keywords
  • mit mittleren bis hohen Suchaufkommen
  • und geringer bis mittlerer Konkurrenz

Wozu passende Keywords suchen? Diese können Bestandteil Ihrer neuen Domain werden. Des Weiteren werden sich Ihre Kunden die Domain leichter merken können. Beachten Sie folgende Punkte bei der Wahl der Domain:

  • Fokussieren Sie sich auf Ihr Produkt / Ihre Dienstleistung, die Domain muss nicht unbedingt mit Ihrem Unternehmen zu tun haben.
  • Bleiben Sie f√ľr m√∂gliche Erweiterungen Ihres Sortiments / Ihrer Dienstleistungen trotzdem flexibel (sofern m√∂glich)
  • Kombinieren Sie eventuell zwei Keywords in Ihrer Domain, z.B. www.werkzeug-fachhandel.at, wenn Sie ein Fachhandel f√ľr Werkzeuge aller Art sind.

Eine gute Integration Ihrer zusammenh√§ngenden Keywords in Ihrer Domain, Texten, Produktbeschreibungen und vielen weiteren Stellen Ihres Webshops „gewichten“ das Suchergebnis in Google, Bing sowie weiteren Suchmaschinen. Fantasienamen oder spezifische Produktnamen sind auch gut, jedoch muss ein Kunde bereits den Namen kennen und danach suchen, ansonsten werden Sie es etwas schwerer haben, Ihre Website f√ľr die Google-Suche zu optimieren. Wenn Sie an den Kunden und deren m√∂glichen Suchbegriffen orientieren, so werden Sie auch „leichter“ im Internet gefunden.

Domain => Produkt => Produkttext => Bilder => Keywords => Suche der Kunden => Suchmaschine => IHR WEBSHOP und so schlie√üt sich der Kreis wieder bis zur Domain. Manche Punkte k√∂nnen sich von der Reihenfolge unterscheiden, jedoch f√ľhrt es dazu, dass alles ein stimmiges Gesamtbild ausgehend von der Domain bis hin zu den Keywords ergeben soll und sich am Produkt und Ihrer Zielgruppen orientieren sollte.

Shopsystem als technische Online-Shop Basis

Onlineshop Beate Popp - Responsive Design

Das Internet und dessen Dienste sowie Software entwickeln sich stets weiter. Neue Dienste „tauchen auf“, neue Software wird entwickelt. Systeme verschwinden nach einiger Zeit wieder, da Sie am Markt nicht angenommen werden. So ist es auch mit Shopsysteme und deren Unterst√ľtzung in der Community und der Unterst√ľtzung von Unternehmen. Verinnerlichen Sie den Gedanken des stetigen Wandels im Internet. Mit dem einmaligen Aufbau eines Webshops ist nicht alle Arbeit erledigt. Die Arbeit an Ihrem Onlineshop beginnt erst richtig.

Lassen Sie sich beraten und erklären, warum eine Agentur oder das IT-Unternehmen ein bestimmtes System einsetzt:

  • Welche Vorteile bietet das ausgew√§hlte System im Vergleich zu anderen Systemen?
  • Welche Lizenzkosten fallen an?
  • Mit welchen fortlaufenden Kosten ist zu rechnen?
  • Ben√∂tigen Sie ein spezielles Webhosting und bietet das Unternehmen ein solches an?
  • Wer sind in Zukunft Ihre Ansprechpartner bei Probleme? Welche Support kosten fallen eventuell an?
  • Wie verbreitet ist das Online-Shop System?

Verwendet das Unternehmen Ihrer Wahl ein System, das nur wenige verwenden, ist das nicht gleichzeitig schlecht, sondern kann auch ein Alleinstellungsmerkmal und ein Vorteil f√ľr Sie bedeuten. Andersrum kann gesagt werden, wenn ein IT-Unternehmen ein System verwendet, das jeder verwendet, ist es nicht gleichzeitig ein positiver Aspekt.

Sie m√ľssen f√ľr sich abw√§gen, ob

  • eine enge l√§ngerfristige Zusammenarbeit mit einem IT-Unternehmen f√ľr Sie vorstellbar ist.
  • Sie selbst ohne IT-Unternehmen die weiteren Arbeiten am Webshop durchf√ľhren k√∂nnen (dazu etwas sp√§ter mehr) oder √ľberhaupt durchf√ľhren wollen.
  • das angedachte Shopsystem Ihr Vorhaben passend unterst√ľtzt. Stellen Sie dazu viele Fragen (auch wenn die Frage f√ľr Sie banal erscheint).
  • Sie professionelle Unterst√ľtzung haben wollen und in welchem Ausma√ü.

Professionelle Unterst√ľtzung kann vieles sein. Von der Beratung vor Ihrem Vorhaben des eigenen Online-Shops bis hin zur kompletten Verwaltung des Online-Shops. Je nachdem, wie viel Sie selbst machen k√∂nnen oder auch selbst machen wollen. Es gibt dazu individuelle Varianten, die je nach Unternehmen abgestimmt werden sollten.

Leider haben es viele Unternehmen unterschätzt fit im digitalen Verkauf zu werden

Werden Sie mit unserem Webshop mieten Angebot ganz einfach und ohne IT-Kenntnisse zum Onlinehändler

Wir sind eine Full Service Internetagentur aus Bruck / Steiermark und konzipieren professionelle E-Commerce L√∂sungen ūü•á

Zahlungsmittel und Zahlungsdiensteanbeiter f√ľr den Onlineshop

Analysieren Sie m√∂gliche Zahlungsmittel Ihrer Zielgruppe. Sie werden erkennen, dass das Zahlungsverhalten teilweise sehr unterschiedlich sein und Ihnen unterschiedliche Kosten bereiten kann. Je nach Zahlungsmittel und Zahlungsanbieter fallen unterschiedliche Kostenarten an und m√ľssen nicht zwangsweise alle auftauchen:

  • Einrichtiungskosten
  • Fixe Kosten, wie z.B. monatliche Geb√ľhren
  • Variable Kosten, wie z.B. Transaktionskosten

Die h√§ufigsten Zahlungsmittel beschr√§nken sich auf einige wenige, die von den meisten Zahlungsdiensteanbietern unterst√ľtzt werden.

  • Rechnung
  • Kreditkarte
  • PayPal
  • Sofort√ľberweisung
  • Vorauskasse
  • Nachnahme

Warum sollten Sie √ľberhaupt unterschiedliche Zahlungsmittel unterst√ľtzen? Im Prinzip ist das nur eine Auswahl aus noch vielen weiteren Zahlungsmitteln, die im Internet verwendet werden. Sehen wir uns daher die Zahlungsmittel etwas im Detail an.

Rechnung bietet dem Kunden eine schnelle M√∂glichkeit, das gew√ľnschte Produkt zu bestellen, ohne vorab Zahlungsdaten anzugeben. Die Bestellung kann nach dem Erhalt gepr√ľft und erst danach bezahlt werden. Das Risiko liegt bei Ihnen und weniger bis kaum beim Kunden. Dieses gern gew√§hlte Zahlungsmittel ist sehr Kundenfreundlich, jedoch lockt es leider teilweise zahlungsunf√§hige Personen an. Das ist je nach Produkt unterschiedlich stark ausgepr√§gt. Sehen wir davon ab, haben Sie damit auch weiteren Aufwand bei der Kontrolle der Zahlungseing√§nge.

Kreditkarte bzw. Sofort√ľberweisung ist fast das Gegenbeispiel zu Rechnung. Die beiden Zahlungsmittel bieten jedoch f√ľr Kunden den bequemen Vorteil, dass die Bezahlung sofort erledigt ist und die Bestellung ebenso zeitnahe bearbeitet werden kann. Viele Kunden wissen √ľber die Sicherheit der genannten Zahlungsmittel nicht zur G√§nze bescheid. Es ist wichtig die Kunden √ľber die Sicherheit des Zahlungsmittel zu informieren. Durch Betrugsunternehmen sind die Zahlungen vor Erhalt der Bestellung etwas in Verruf gekommen. Durch gezielte Information und Transparenz beim Bestellvorgang kann das Vertrauen jedoch wiedergewonnen werden.

Als drittes Zahlungsmittel sehen wir uns noch PayPal an. Das durch eBay und den weiteren Online Handel bekannt gewordenes Zahlungsmittel ist PayPal ein möglicher Weg zwischen Kreditkarte und Rechnung. PayPal ist so gesehen die Vertrauensstelle zwischen Ihnen als Händler und dem Kunden. Der Kunde hat einen umfangreichen Käuferschutz, den Sie auch in Ihre Risikoanalyse miteinfließen lassen sollten. PayPal ist ein gern gesehenes Zahlungsmittel. Jedenfalls sollten Sie beachten, dass in der Regel hinter PayPal eine Kreditkarte oder ein Konto eingebunden wurde. Somit besitzt der Kunde normalerweise die Möglichkeit, direkt mit dem Bankkonto oder mit der Kreditkarte zu bezahlen. Mit diesem Wissen könnten Sie in den meisten Fälle auf PayPal verzichten, abhängig davon wer genau Ihre Zielgruppe sein wird.

Nichtsdestotrotz m√ľssen Sie bei fast allen Zahlungsmitteln mit Kosten pro Transaktion rechnen. Je nach Bestellh√∂he, Anzahl der Bestellungen und weiteren Faktoren fallen Kosten an. Sehen Sie sich zu den Zahlungsmitteln unterschiedliche Zahlungsdiensteanbieter an. Wir sind unter anderem Integrationspartner von Concardis, Unzer sowie SIX Payment, die unsere Shopsysteme unterst√ľtzen und Ihnen attraktive Konditionen anbieten k√∂nnen.

Beachten Sie bei der Wahl der Zahlungsmittel folgende Punkte:

  • Wie hoch ist die Kundenfreundlichkeit?
  • Wie sieht die Akzeptanz der Zielgruppe aus? Beraten Sie sich mit den jeweiligen Zahlungsdienstanbietern, denn die haben aus zahlreichen Kunden bereits Erfahrungen sammeln k√∂nnen.
  • Welcher zus√§tzlicher Aufwand wird notwendig sein? Welche Aufgaben erfolgen automatisiert im Hintergrund und bei welchen Aufgaben m√ľssen Sie als Shopbetreiber selbst eingreifen?
  • Welche Kosten werden beim Betrieb Ihres Online-Shops beim Zahlungsmittel anfallen?

F√ľr Details k√∂nnen wir gerne unsere Ansprechpartner zu den Zahlungsdiensteanbietern vermitteln und auch gerne bei Beratungsgespr√§che mit dabei sein.

Versandpartner f√ľr Ihren Onlineshop

Wohin geht die Reise Ihres Produkts?

  • √Ėsterreich,
  • Deutschland,
  • DACH-Region,
  • Europa, oder
  • weltweit?

Je nachdem w√ľrden wir Ihnen empfehlen, sich einen oder sogar mehrere Versanddienstleister nicht nur anzusehen und zu vergleichen, sondern auch mit mehreren Versanddienstleistern zusammenzuarbeiten. Ihr Online-Shop ist nicht nur eine Filiale in einer bestimmten Stadt, sondern kann die T√ľr zur ganzen Welt sein.

Nun gut. Das klingt nicht nur gro√ü und nach viel Arbeit, sondern wird es wahrscheinlich sein. √úberlegen Sie sich, nicht nur wie Ihre Ware von A nach B kommt, sondern auch wieder zur√ľck von B nach A gelangt. Das Thema Retouren sollten Sie sich genau √ľberlegen und sich an ver√∂ffentlichten Erfahrungswerten von anderen gro√üen Anbietern orientieren. Suchen Sie Wege, Ihre Retouren bereits vorab gering zu halten. Dazu gibt es unterschiedliche Strategien und ist sehr produktabh√§ngig.

Unserer Erfahrung nach, je h√∂her der Informationsgehalt Ihres Online-Shops ist, desto geringer f√§llt die Retourenquote aus. Kunden sind schlie√ülich an Amazons kostenlosen Versand sowie Retourversand gewohnt, und bestellen gerne einmal das eine oder andere St√ľck mehr, um es anschlie√üend umzutauschen. Sehen Sie sich die gesetzlichen Bestimmungen genau an, wann Sie welche Arten von Produkten und Bestellungen kostenlos zur√ľcknehmen m√ľssen. Der Versand und R√ľckversand ist eine Kostenfrage und sollte dementsprechend gering gehalten werden.

Vergleichen Sie die vorausgew√§hlten Versandpartner bitte nicht nur nach dem Preis pro versandten Paket, sondern vergleichen Sie ebenso die inkludierten sowie zus√§tzlichen Leistungen des m√∂glichen Versandpartners. Wir durften einige H√§ndler mit ihren Webshops bei diesen Schritt begleiten und haben f√ľr uns festgestellt, dass f√ľr √Ėsterreich sowie den 10-fach gr√∂√üeren und stark umworbenen Markt Deutschland sich beispielsweise die √Ėsterreichische Post als verl√§sslichen Partner bewiesen hat. Kompetente Beratung, fortlaufender Support und eine sehr gute technische L√∂sung f√ľr den Druck von Versandetiketten runden das gesamte Angebot ab.

Die √Ėsterreichische Post ist √Ėsterreichs f√ľhrender Logistik- und Postdienstleister. Zu den Gesch√§ftsbereichen z√§hlen die Bef√∂rderung von Briefen und Paketen.

Logistik im Betrieb Ihres Online-Shops

Wir wissen bereits, was wir verkaufen wollen, wie es bezahlt und wie der Versand erfolgen kann. Doch wo lagern wir unsere Produkte?

Zur Logistik geh√∂rt nicht nur ein Raum zur Lagerung, sondern auch die √úberlegungen, wie das Produkt intern im Unternehmen gehandhabt und verarbeitet wird. Damit ist nun nicht direkt die Herstellung gemeint. Wenn Sie Ihre Produkte selbst herstellen, denken wir, sind Sie mit Sicherheit der Profi und dazu werden wir uns nicht anma√üen, Sie zu beraten. Doch nach Herstellung muss schlie√ülich das Produkt in einer geordneten Weise weiter bearbeitet werden und f√ľr Details k√∂nnen wir gerne unsere Ansprechpartner zu den Zahlungsdiensteanbietern vermitteln und auch gerne bei Beratungsgespr√§che mit dabei sein.

Neben

  • Lagerort und
  • Lagermenge

sollten Sie sich weiters Gedanken dazu machen, wie Ihre weiteren Abläufe aussehen werden. Stark vereinfacht kann der allgemeine Ablauf einer eingehenden Bestellung wie folgt bearbeitet werden:

  • pick
  • pack
  • ship

Sie nehmen das Produkt (pick), Sie verpacken das Produkt (pack) und versenden das Produkt (ship). Klingt einfach, ist es auch, wenn Sie diese Abl√§ufe  systematisch mit der IT unterst√ľtzen. Nun stellen Sie sich vor, Ihr Mitarbeiter wird krank und ein anderer Mitarbeiter muss diese Arbeit √ľbernehmen. Damit werden aus pick, pack und ship doch mehr Schritte als wir es vom ge√ľbten Mitarbeiter kennen, da selbstverst√§ndliche T√§tigkeiten meistens nicht zur G√§nze erfasst wurden.

  • Produkt suchen
  • Lagerplatz finden
  • Produkte nehmen
  • Produkte zum Versand vorbereiten
  • Geeignetes Versandmaterial verwenden
  • Produkte gut verpacken (Klingt zwar super einfach, doch denken Sie an einige Ihrer eigenen Onlinebestellungen. H√§tten Sie sie so verpackt?)
  • Postetikett drucken
  • Paket abholen lassen / zur Poststelle bringen und damit versenden

Bedenken Sie auch, dass sich hinter jedem Punkt noch weitere viele Details verstecken. Dachten Sie bisher an alle einzelnen Schritte?

Marketing und Onlinemarketing zur Steigerung der Onlineshop Bekanntheit

  • Was ist mein Produkt?
  • Wer ist meine Zielgruppe?
  • Welchen Nutzen hat das Produkt?
  • Welches Bed√ľrfnis erf√ľllt das Produkt?

Kennen Sie diese Fragen bereits? Wie bereits erw√§hnt, helfen uns diese Fragen durch die gesamte Checkliste und sind zentraler Bestandteile Ihres Online-Shops. Sie begeben sich in den „Kampf“ gegen die gro√üen Markpl√§tze wie z.B. Amazon sowie viele weitere Online-Shops. Sie haben nun die Aufgabe, Ihr Produkt so zu vermarkten, dass es von der Zielgruppe gefunden und wahrgenommen wird.

Sie können gezielte Suchmaschinenoptimierung betreiben, um Ihr Produkt im großen Teich der vielen Fische sichtbar zu machen. Ein Vorteil entsteht durch eigene gut geschrieben Texte und eigene Bilder, die Sie von den Mitbewerbern hervorheben lassen. Der Trend geht weg von Shutterstock Bilder zu selbstgemachten Bilder, die begeistern. Alle Bilder können nicht immer selbst gemacht werden, doch ist es möglich, einen großen Teil der Produktbilder einfach selbst zu gestalten. Ein einheitliches Gesamtbild belohnt Sie am Ende des Tages! Sie geben den Kunden eine eigene Sichtweise auf Ihre Produkte und hebt Sie wohlmöglich vom Mitbewerber ab. Denn es gilt, potenzielle Kunden im richtigen Moment abzuholen.

Webshop mieten mit meawert

Webshop mieten und E-Commerce mit #meawert starten

Kontaktieren Sie uns noch heute f√ľr eine kostenlose Erstberatung und profitieren Sie von unserer jahrelangen Erfahrung im E-Commerce f√ľr Ihren Webshop mit #meawert.

Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit Ihrem Produkt. Erz√§hlen Sie Ihre Geschichte, warum DAS Produkt IHNEN selbst geholfen hat und warum Sie davon begeistert sind. Es helfen dazu auch Erfahrungsberichte von bestehenden Kunden oder Bekannten. Befragen Sie die K√§ufer des Produkts und erz√§hlen Sie die Geschichten weiter. Details √ľber Farbe, Aussehen und Beschaffenheit des Produkts sind wichtig, doch eine gute Geschichte bewegt den K√§ufer mehr zum Kauf als reine Fakten.

√úberlegen Sie, warum Sie das letzte Mal sich f√ľr ein Produkt entschieden haben? Oftmals entstehen Produktempfehlungen durch belanglose Gespr√§che. So habe ich letztens einem Kollegen spezielle unbekannte Rasierklingen empfohlen, weil er mit allen Markenprodukten aus unterschiedlichsten Gr√ľnden unzufrieden war – dabei waren Gr√ľnde wie Preis, Lebenszeit, Anzahl der Klingen, u.v.m.. Nach meiner begeisternden Geschichte hat sich der Kollege die Klingen sofort bestellt und teilt mittlerweile auch mit anderen seine Begeisterung.

Beachten Sie folgende zwei Situationen, wann wir Produktempfehlungen weitergeben:

  • Begeisterung. Sie sind begeistert, das weit mehr als zufrieden darstellt
  • Unzufriedenheit. Sie sind unzufrieden und teilen das schneller mit, als wenn Sie zufrieden w√§ren.
Wir m√ľssen durch unsere Produkte und Dienstleistungen die Begeisterung der Kunden ausl√∂sen.

Eine Produktempfehlung geben Sie nur bei Begeisterung (positiv) oder Unzufriedenheit (negativ). Leider sind Menschen schneller unzufrieden als begeistert. Dadurch m√ľssen wir bei der Ausrichtung des Produkts und des Online-Shops von Beginn nicht nur eine Kundenzufriedenheit, sondern eine Kundenbegeisterung ausl√∂sen, damit das Produkt weiterempfohlen wird.

  • Welche Geschichte steckt hinter dem Produkt?
  • Wie wird beim Kunden durch das Produkt Begeisterung ausgel√∂st?
  • Was ist so besonders am Produkt oder ist es die zus√§tzliche Leistung, die mitverkauft wird?

Zeit und Kosten eines Online-Shops

Um den Bogen √ľber das gesamte Thema Webshop zu spannen, m√∂chten wir Ihnen noch nahelege, ein Webshop ben√∂tigt Zeit. Mal mehr, mal weniger Zeit, jedoch k√∂nnen f√ľr die unterschiedlichsten Punkte Zeit anfallen. Es wird Zeit von Personen ben√∂tigt.

  • Die Zeit eines Angestellten.
  • Wertvolle Zeit von Ihnen selbst.
  • Zeit f√ľr Beratungen.
  • Notwendige Zeit der Zusammenarbeit mit einem IT-Unternehmen.
  • Zeit f√ľr Recherchen.

So „nebenbei“ l√§uft ein Webshop dann doch (leider) nicht, so haben wir es oftmals erlebt bzw. von Kunden berichtet bekommen. Ein Mindestma√ü an Zeit – z.B. einem halben Tag pro Woche – sollten Sie zum Start kalkulieren, wenn nicht sogar mehr. Egal ob Bestellungen kommen oder nicht, denn Sie ben√∂tigen die Zeit, um

  • Produkte zu verwalten.
  • Online Marketing zu betreiben.
  • neue Produkte zu suchen.
  • Kundenanfragen zu bearbeiten.
  • Produkte nachzubestellen.
  • Produkte selbst zu testen.

Ein Webshop kann wie eine weitere Filiale betrachtet werden, und auch wenn diese nicht sichtbar oder wirklich greifbar ist, so m√ľssen Sie den Onlineshop √§hnlich wie eine Filiale handhaben. Je nachdem, wie sich ein Webshop entwickelt, k√∂nnten weitere Mitarbeiter ben√∂tigt werden. So „nebenbei“ kann es ein bestehender Mitarbeiter nicht bew√§ltigen, h√∂chstens Sie erkennen, dass durch das bestehende Gesch√§ft der Mitarbeiter nicht zur G√§nze ausgelastet ist.

Ersetzen Sie einmal den Begriff Zeit mit Kosten, und die Zeit f√ľr den Onlineshop wird vielleicht etwas greifbarer. Damit investieren Sie in einen neuen Verkaufskanal, der Sie zu neuen Einnahmen f√ľhrt. Im Betrieb fallen Kosten an. √Ąhnlich wie mit einem Auto oder einer Maschine. Sie haben Anschaffungskosten, Betriebskosten sowie Wartungskosten. √Ąhnlich wie bei einer Filiale Strom, Wasser und Heizung ben√∂tigt werden.

Zusammengefasst: Checkliste zum eigenen Onlineshop

Die Checkliste zum eigenen Onlineshop wird Ihnen m√∂gliche L√ľcken bzw. offene Fragen auf Ihrem Weg gezeigt haben. Sie sollten sich √ľberlegen, welche L√ľcken noch zu schlie√üen sind, und auch ob Sie diese L√ľcken selbst schlie√üen k√∂nnen oder ob Sie jemanden ben√∂tigen, der Sie in Ihrem Vorhaben unterst√ľtzt.

  • WAS ist Ihr Produkt und WER ist Ihre Zielgruppe?
  • Unter WELCHER Internetadresse (Domain) ist Ihr Webshop erreichbar und WELCHE Keywords sind dabei wichtig?
  • WELCHES Shopsystem wird verwendet?
  • WELCHE Zahlungsmittel wollen Sie mit WELCHEM Zahlungsdiensteanbieter unterst√ľtzen?
  • Mit WELCHEN Versandpartner wollen Sie Ihre Produkte verschicken?
  • WIE sieht Ihre Logistik aus? WELCHE Abl√§ufe haben Sie definiert?
  • WIE sieht Ihre Online Marketing Strategie aus?
  • WER investiert Zeit in den Webshop? WIE VIEL Zeit investieren Sie selbst?

Onlineshop Checkliste als [PDF], anklicken, ausdrucken, loslegen!

Wie können Sie Starten?

Wollen Sie immer noch einen eigenen Onlineshop? Fehlt Ihnen noch ein zuverl√§ssiger Partner f√ľr den Start, die Umsetzung und Betreuung Ihres Vorhabens? Wir stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Verf√ľgung und unterst√ľtzen Sie auf dem Weg zum eigenen Onlineshop. Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns per Mail, Telefon oder per Kontaktformular auf und erfahren Sie #mea von unserer E-Commerce Erfahrung mit echtem #meawert.

Onlineshop Checkliste 2021

Wir freuen uns, Ihren persönlichen #meawert zu schaffen